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Verhältnis zwischen Lena Brücker und dem Ich-Erzähler

Nun möchte ich euch das Verhältnis zwischen Lena Brücker und dem Ich-Erzähler näher bringen. Der Name des Ich-Erzählers wird in der Lektüre nicht genannt, er tritt im Buch meist als Ich-Erzähler auf. Die beiden Personen kennen sich schon eine längere Zeit durch ein paar Aufeinandertreffen in der Vergangenheit, da Verwandte des Ich-Erzählers im gleichen Haus, wie Lena Brücker gewohnt hatte wohnten und der Ich-Erzähler öfters eine Currywurst an Lena Brückers Imbissstand gegessen hatte. Der Ich-Erzähler hatte Lena Brücker und ihre Currywurst über die Jahre eigentlich nie wirklich vergessen und sucht sie nach einiger Zeit auf, da er eine Currywurst von ihrem Imbiss essen wollte,wo er feststellt, dass die Imbiss-Bunde verschwunden war. Schließlich bekommt er heraus, dass die nun erblindete Lena Brücker in einem Seniorenheim lebt. Er macht sich auf den Weg zu ihr und besucht sie in einer Woche jeden Nachmittag (7 Kapitel). Er interessiert sich für die Entdeckung der Currywurst und er will auch Gewissheit über seine Theorie, in der Lena Brücker die Erfinderin der Currywurst ist haben, deshalb ist er der Meinung, dass Lena Brücker ihm am besten helfen kann. Lena Brücker freut sich über den unerwarteten Besuch des Ich-Erzählers, es ist ihr eine schöne Abwechselung in ihrem tristen Alltag im Seniorenheim und möchte ihm gerne die Geschichte, die schließlich zur Erfindung der Currywurst führen sollte erzählen, dennoch möchte sie, dass sich der Ich-Erzähler genug Zeit für ihre Erzählung nimmt. Anfangs hat sie noch ein paar Schwierigkeiten ihre Geschichte zu erzählen und zögert leicht,da sie oft belächelt oder sogar ausgelacht wurde, als sie erzählte sie habe die Currywurst erfunden, doch im Laufe der Nachmittage verschwinden alle Hemmungen. Sie scheint sogar Gefallen daran zu finden dem Ich-Erzähler ihre Vergangenheit zu erzählen, dies führt dazu, dass sie weiger über die Currywurst erzählt, sondern mehr über sich selbst, viel über die Zeit im zweiten Weltkrieg. Der Ich-Erzähler wird etwas ungeduldig und versucht oft sie wieder auf das eigentliche Thema zurückzubringen, dies gelingt ihm aber häufig nicht wirklich und er erkennt, dass er ihr Zeit zum Erzählen geben muss.Bei ihrem Gespräch ist meistens der zweite Weltkrieg das Hauptthema, aber manchmal geht es auch um Lenas Familie und ihre Bekanntschaften und natürlich auch um die Currywurst. Bei den Gesprächen entwickelt sich langsam eine gewisse Routine, zum Beispiel einige Strickt- oder Kuchen-Pausen zwischen den Gesprächen. Es entsteht eine Bekanntschaft bis Freundschaft zwischen den Beiden, jedoch ist es keine enge Freundschaft zwischen ihnen. Nach den Nachmittagen konzentrieren sich die Beiden wieder auf ihren eigenen Weg durch das Leben.Das Verhältnis zwischen Lena Brücker und dem Ich-Erzähler ist meiner Meinung nach auf einem Stand zwischen einer guten Bekanntschaft und einer Freundschaft.

18.12.15 15:13

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